Nun kommt der wohl schwierigste Teil des Projektes. In mühsamer, täglicher Arbeit muss in den nächsten Jahren für das Wohl der Pflanzen gesorgt werden. Neben der Bewässerung der Pflanzen, wegen Wassermangels in Handarbeit, muss auch für den Schutz der Pflanzen gesorgt werden. Dies beinhaltet die Pflege des Zaunes aber auch eine permanente Bewachung des Berges.

Diese Kosten werden nur zum Teil von der Green Association getragen werden können.

Januar 3rd, 2015

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Maßnahme: Bau einer Basiszisterne sowie einer Zisterne auf dem Mount Olive, verbunden mit einem Pumpsystem. Status: Durchgeführt im April/Mai 2007.

Schon während der Planung des Schutzzaunes wurde klar, dass zum langfristigen Erhalt des Projekts die Bewässerung das zentrale Thema sein würde. Unter vielen Varianten wählte die Green Association nach Rücksprache mit den Behörden eine Lösung aus, die eine Basiszisterne in der Nähe des Seven-Olive-Hotelsvorsah. Diese Zisterne wurde schließlich größer konzipiert als gedacht, um auch die Wasserversorgung des angrenzenden Stadtviertels von Lalibela erstmals zu gewährleisten.

Eine zweite Zisterne auf dem Grat des Mount Olive wurde geplant, um von dort in kurzer Distanz die Jungpflanzen mit Wasser versorgen zu können. Diese Zisterne sollte ihr Wasser aus der oben beschriebenen Basiszisterne erhalten.

Bei den umfangreichen Vorbereitungen wurden wir von verschiedenen Stellen enorm unterstützt, was ein Gelingen der Aktion überhaupt möglich machte: Herr Alexander Fierley (damaliger Kulturattaché der Botschaft in Addis Ababa), Habtamu Kebadu (von der Green Association) und der Deutschen Lufthansa AG. Besonders intensiv war die Zusammenarbeit mit Mitarbeitern der Geberit GmbH (Pfullendorf) und der Franz Lohr GmbH (Ravensburg). Letztlich gelang es hierdurch, alle erforderlichen Materialien im Flugzeug mitführen zu können. So war es möglich, dass alle Materialien zusammen mit uns in Lalibela ankamen.

In Äthiopien trafen wir auf sehr viele freundliche und kooperative Menschen, die den letzten Teil des Transportes ermöglichten: Zunächst Terefe Muluneh, der uns in Addis Ababa in außerordentlicher Weise unterstützte, aber auch die äthiopischen Behörden und die Mitarbeiter der Ethiopian Airways, die in den vielen Einzelfragen großes Entgegenkommen zeigten. Einen besonderen Beitrag leisteten auch die Behörden vor Ort, allen voran der Bürgermeister von Lalibela, dessen Unterstützung viele Türen öffnete.

In Lalibela waren die Vorbereitungen durch die Green Association für unser Eintreffen im vollen Gange und die Basiszisterne bereits zur Hälfte fertiggestellt. So konnten wir alle sofort mit der Installation der Wasserleitung und Wasserpumpe beginnen: Viele Mitglieder der Green Association, Facharbeiter aus der Stadt Lalibela sowie wir, Dietmar Köberle (Techniker der Franz Lohr GmbH aus Ravensburg und spezialisiert auf Rohrsysteme), Martin Reichle (Leiter des Bauwesens der Firma Geberit GmbH und ein echter „Allrounder“) sowie Dr. Peter Th. Wolff als Organisator der Reise und Hilfsarbeiter.

Januar 3rd, 2015

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Maßnahme: Bau eines Schutzzaunes um den Olive Mountain. Status: Durchgeführt im Frühjahr 2007

Von der Green Association wurden wir gebeten, sie bei der Errichtung eines Schutzzaunes zu unterstützen. Dieser wurde notwendig, nachdem die Pflanzen eine Größe erreichten, die sie als Nahrungsquelle für Ziegen interessant machte. Daneben haben auch Menschen die Pflanzen teilweise achtlos zertreten, die den Hang aus verschiedenen Gründen betraten.

Die Umsetzung dieser Maßnahme erforderte einige Überlegungen: Zunächst wurde mit der Green Association die Zaunführung diskutiert, die möglichst kurz, effektiv und technisch machbar sein sollte – dies auch in Anbetracht der nur begrenzt zur Verfügung stehenden Ressourcen.

Zu Beginn des Jahres 2007 wurde mit der Umsetzung begonnen. Die Stahlpflöcke wurden mit Beton in teilweise schwierigem Terrain (Erosion) verankert und der Stacheldraht in drei Lagen mit kreuzenden Querverbindungen angebracht. An zwei Stellen traten Probleme auf, einmal durch erosionsbedingten Abrutsch eines Zaunpfahles, ein anderes Mal durch mutwillige Beschädigung. Diese Schäden sind mittlerweile behoben.

Erfreulich ist, dass die Tiere am Betreten des Geländes – trotz der beschriebenen Schäden – im vollen Umfang abgehalten wurden. Wie auf dem Bild (rechts oben) dargestellt, erkennt man, dass sie längere Zeit vor dem Zaun verharrten und diesen nicht passieren konnten.

Wir konnten uns auch selbst davon überzeugen, dass von der Bevölkerung nur noch ein Pfad am Rande des Geländes (in geringem Umfang) genutzt wird, der die Bepflanzung in keiner Weise beeinträchtigt.

Die Maßnahme wird ausdrücklich von der Gemeindeverwaltung und vom Bürgermeister unterstützt, was sicher auch zu einer guten Akzeptanz in der Bevölkerung führte.

Januar 2nd, 2015

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Das Projekt „Espoir de Vivre“ entstand vor einigen Jahren zunächst ungewollt: Kadi, die heutige Generalsekretärin, war durch ihre Auftritte als Fernsehfrau im rtb (Radio Television Burkinabe) so bekannt geworden, daß viele Menschen sich an sie oder Familienangehörige wandten. Dabei ging es meist um familiäre Probleme und die Menschen waren der Ansicht, sie, als TV-Moderatorin könne da doch was machen oder habe selbst genügend finanziellen Spielraum um zu helfen. So entstand mehr aus Zufall und Notwendigkeit die Idee zusammen mit anderen Menschen zu helfen.

Die Gruppe, die momentan aus 7 Mitgliedern besteht nannte sich „Espoir de Vivre“. Im Januar 2008 erreichte sie die staatliche Anerkennung als Verein. Damit kann sie auf Gelder hoffen, die fremde Staaten Burkina Faso zur Verfügung stellen. Das ist aber nur in der Theorie: Ohne Beziehung zur Regierung werden keine substantiellen Gelder fließen. Das ist die Realität.

Inzwischen sind 19 Kinder und Jugendliche an 3 verschiedenen Orten verteilt auf Burkina Faso im Projekt betreut: Ouagadougou (Hauptstadt), Gorom-Gorom (Provinzstadt in der Nähe zur Grenze nach Mali) und Deom (im Nordosten). Diese besuchen teilweise die Schule oder machen eine Lehre. Sie leben als Halbwaisen teilweise zuhause bzw. bei einer anderen Pflegefamilie (Vollwaisen).

Januar 2nd, 2015

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Hier haben wir für Sie eine Impressionen von Lalibela und der Umgebung zusammengestellt

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Dezember 30th, 2014

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Die Green Association wurde im Jahre 2000 von sieben Jugendlichen gegründet. Sie hatten die Idee, ein Wiederaufforstungsprojekt in ihrer Heimatstadt aufzubauen. An ihren Aufforstungen beteiligen sich heute etwa 150 Menschen der Stadt.

Im folgenden stellen wir Ihnen die Kerngruppe der Green Association vor:

 

Dezember 29th, 2014

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Lalibella Logo

Situation in Lalibela

Auch in Äthiopien wachsen Oliven. So erklärt sich der Name des „Olive Mountain“, eines Hügels im Stadtzentrum der Stadt Lalibela. Durch übermäßes Abholzen und nachfolgende Erosion stehen auf der Südseite nunmehr keine Bäume mehr.

Eine Gruppe junger Männer aus Lalibela hat es sich im Jahr 2000 zum Ziel gesetzt, diesen weithin sichtbaren Hügel ihrer Heimatstadt wieder zu begrünen. In intensiven Gesprächen mit den örtlichen Behörden erhielten sie die Genehmigung, mit der Bepflanzung der 1,5 Hektar großen Fläche zu beginnen. Die Gelder hierfür stammten aus Mitgliedsbeiträgen ihres Vereins: Jedes Mitglied erklärte sich bereit, pro Jahr 36 Birr einzuzahlen. Dies entspricht zwar „nur“ 3,60 EUR, dabei ist zu berücksichtigen, dass das Durchschnittseinkommen in Äthiopien bei etwa 80 EUR pro Jahr liegt (Deutschland ca. 25 000 EUR).

Damit haben die Mitglieder der Green Association gemessen an ihren finanziellen Möglichkeiten ein großes Engagement gezeigt.

Zunächst kam die Begrünung gut voran. Zwischen einigem Wildgras wuchsen die verschiedenen Grünpflanzen (wie Eucalyptus oder Olivenbaum) gut heran. In den letzten zwei Jahren traten jedoch Probleme auf, die mit den bestehenden Geldern für die Gruppe nicht zu schultern waren:

Erstens Wildfraß an den Pflanzen durch frei herumlaufende Tiere (insbesondere Ziegen) und zweitens Bedrohung des ohnehin brüchigen ökologischen Systems durch umherlaufende Menschen, die die wenigen Gräser und anderen Pflanzen für ihren täglichen Bedarf entfernten.

Wie wollen wir helfen?

Credimus als Verein ist beeindruckt vom bisherigen Wirken der Green Association. Mit Hilfe von Spenden soll das Projekt am Olive Mountain zunächst gesichert und langfristig erhalten werden. Dazu sind folgende Maßnahmen nötig:

Erstens Verhinderung des Zugangs zum Aufforstungsgebiet durch den Bau eines Zaunes und zweitens der Bau eines Wasserrückhalte- (für ca. 60 000 Liter) sowie eines Bewässerungssystems, um auch in Trockenzeiten den Erhalt der Pflanzen zu sichern.

Mit dem Bau des Zaunes wird bereits im August 2006 begonnen. Dies ist in der Regenzeit, so dass die Pflanzen in ihrer wichtigen Wachstumsperiode geschützt werden.

Dezember 28th, 2014

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Wir stellen Ihnen hier ein Projekt aus der Stadt Lalibela in Äthiopien vor. Lalibela ist mit seinen berühmten Felsenkirchen die wichtigste Pilgerstätte für orthodoxe Christen in Äthiopien und den angrenzenden Ländern.

Die Berge um Lalibela sind heute von Erosion gezeichnet. Es gibt nur wenig Grün. Davon ausgehend, hat sich eine Gruppe von sieben jungen Menschen das Ziel gesetzt, mit der Wiederaufforstung ein Zeichen zu setzen.

Nach Prüfung der Voraussetzungen ist „Lalibela“ das erste Unterstützungsprojekt von credimus geworden.

Dezember 28th, 2014

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