Am 17. Januar 2017 fand der Vortrag über die Zusammenarbeit mit Afrika statt. Leider gab es bei der Präsentation technische Probleme (Unverträglichkeit der PP-Präsentation mit der open-access-Software). Das zahlreich erschienene Publikum aus der Region diskutierte intensiv über die Grenzen und Möglichkeiten von Hilfe aus dem „reichen Norden“.

Januar 17th, 2017

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Ende Januar 2015 reiste Dr. Peter Th. Wolff nach Madagaskar. Im Gepäck neben den elektronischen Teilen für das Lungenfunktionsgerät auch der vorinstallierte Computer, ein Drucker und eine USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung). Beim Anflug ragte die Hauptstadt Antananarivo aus einer riesigen Seenplatte heraus. Der Zyklon Chedza hatte enorme Wassermassen hinterlassen, mit denen die Bevölkerung gerade in den ärmeren Quartieren sehr zu kämpfen hatte. Es regnete noch in Strömen.

Das Herzstück des Projektes, ein Bodyplethysmograph ZAN500, war mitsamt 3000 Mundstücken mit Filtern bereits im August 2014 in Antananarivo eingetroffen. Vorausgegangen waren unendliche Verhandlungen, die Herr Rolf Kauz von der Firma damco in Stuttgart mit liebervoller Hartnäckigkeit in die Hand genommen hatte.

Nach dem Kauf von Bildschirm, Tastatur und Maus vor Ort konnte die technische Installation nach knapp 4 Tagen abgeschlossen werden. Im Vorfeld hatte die Klinik, allen voran die Chefärztin Prof. Dr. Annick Robinson und der quirlige Directeur technique – Dr. Heritiana Randrianjafininpananana – alles nötige vorbereitet: Der Bodyplethysmograph stand in dem vorgesehenen Raum, der Arbeitstisch war ausgepackt und ein Internetkabel bereits verlegt. Weitere Helfer waren zur Stelle. Die Directrisse adminsitrative Vivapin Haingo Moonoussamy, die Techniker Coco und Tsiry.

Nachdem die technischen Probleme gelöst waren konnte Felana Haingo Andry Harisoamanana, die in Pfullendorf die Technik der Ableitung von Lungenfunktionen erlernt hatte, die erste Lungenfunktionsprüfung durchführen. Fitahina, ein echt cooles Mädchen, setzte sich als erste in die Kabine. Unerschrocken ließ sie sich erklären was zu machen sei und nach wenigen Minuten hatte sie unter der Anleitung von Felana eine perfekte Lungenfunktion erstellt. Ein Traumstart für den Bodyplethysmographen aus Oberthulba. Michael Zimmermann, der Geschäftsführer der nspire health GmbH die das Gerät gestiftet hatte, und Stefan Müller, der technische Leiter wären begeistert gewesen. Einen Tag zuvor hatte Herr Müller noch per Fernwartung die Software überprüft und alles für korrekt befunden.

 

 

Februar 12th, 2015

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Vier Jahre nach Durchführung der Wiederaufforstung des Olive Mountain im Zentrum der Stadt Lalibela, statteten wir im Jahre 2011 der Region einen neuerlichen Besuch ab. Als wir im Stadtzentrum standen konnten wir es kaum glauben: Der Olive Mountain war voll begrünt. Natürlich haben wir ihn von allen Seiten angesehen und zuletzt auch bestiegen. Es war herrlich die frische Vegetation der niedrigen Pflanzen und insbesondere der  Bäume – wie beispielsweise der Olivenbäume – zu sehen. Eines der Bilder aus der unten stehenden Galerie werden Sie vermutlich wiedererkennen: Der einsame Baum am Ende des Gartes vom Olive Mountain, der zum Symbol unseres Projektes geworden war, steht nun vereint mit anderen Bäumen da und begrünt selbst die Spitze des Berges. Habtamu Kebadu, zusammen mit Dr. Peter Th. Wolff Initiator der Zusammenarbeit und heute Besitzer eines hervorragenden Hotels, ist sichtlich stolz auf das Erreichte.

Der Erfolg ist dem aktiven Engagement der Green Association zu verdanken.  In unermüdlich Einsatz über die Jahre hat diese Gruppe mit Hilfe unseres Vereins credimus e.V. die erstellten Zisternen zur Bewässerung der Pflanzen genutzt. Nunmehr kann die Natur sich selbst überlassen werden. Bleibt zu hoffen, dass auch alle anderen Menschen in der Stadt sowie die vielen Touristen der Natur die nötige Zeit für die vollständige Regeneration gewähren. Das wir vermutlich noch weit mehr als ein Jahrzehnt dauern.

Als Mitglieder von credimus e.V. sind wir zusammen mit unseren Freunden in Äthiopien stolz auf diesen Erfolg!

Januar 7th, 2015

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Ende Januar 2015 wird Dr. Peter Th. Wolff den Bodyplethysmographen in der Universitätskinderklinik in Antananarivo (HMET) einrichten. Damit verbunden ist eine mehrtägige Fortbildungsveranstaltung für die Ärzte des HMET sowie die weiteren technischen Mitarbeiter. Im Hintergrund steht Herr Stefan Müller von der Firma nspire Health GmbH in Oberthulba bei Bad Kissingen per Hotline hilfreich zur Seite

Bodyplethysmograph ZAN 500 (Credit: nSpire Health)

Bodyplethysmograph ZAN 500 (Credit: nSpire Health)

Januar 3rd, 2015

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Frau Felana Andry Harisoamanana war in den ersten Wochen des Dezember 2014 in Pfullendorf. Sie ist Kinderkrankenschwester im HMET und wird künftig Lungenfunktionsuntersuchungen durchführen.

Während ihres Aufenthaltes hat sie zunächst die Grundlagen dieser Methode sowie die Grundkenntnisse des Asthma Bronchiale kennengelernt. Sandra Höre, Tina Reichardt, und Michaela Müller von der Kinder- und Jugendarztpraxis am Stadtsee haben ihr die technischen Finessen nähergebracht, während Dr. Peter Th. Wolff ein Handbuch in französischer Sprache erarbeitete das Frau Andry in Madagaskar benutzen kann wenn einmal Unklarheiten bestehen sollten.

Januar 3rd, 2015

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Das Hôpital Mère Enfant Tsaralalana (HMET) ist die Universitätskinderklinik der Hauptstadt Madagaskars. Das HMET liegt direkt im Zentrum der Millionenstadt, 200 Meter von der Prachtstrasse der Stadt. Dieses Viertel ist von starker Umweltbelastung geplagt. Eltern aus den Armenvierteln der gesamten Stadt suchen dieses Krankenhaus gerne auf, weil es als freundlich und zuverlässig gilt. Das Gebäude besteht aus verschiedenenen, ansprechenden Pavillons.

Nachfolgend einige Bilder des HMET und ein Kartenausschnitt, der die Lage der Klinik veranschaulicht.

 

 

Januar 3rd, 2015

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Prof. Dr. Annick Robinson, Chefärztin des HMET

Prof. Dr. Annick Robinson, Chefärztin des HMET

In der Kinderklinik der Hauptstadt Madagaskars, Antananarivo, wollen wir mitarbeiten, eine Abteilung für Kinderpneumologie (pädiatrische Pneumologie) mitzugestalten.

Die Zusammenarbeit ergab sich bei der Maki-Studie (www.makistudy.org). Die Chefärztin der Klinik, Frau Prof. Dr. Annick Robinson, sowie ihre Mitarbeiter arbeiteten im Rahmen dieser Studie mit uns. Dabei wurden in Fihaonana, einem Dorf 70 km nördlich von Antananarivo, Daten zur Häufigkeit von Asthma und Allergien bei Kindern erhoben.

Mit dem Wissen, dass Atemwegserkrankungen in Madagaskar deutlich häufiger sind als erwartet, soll dieses Projekt dabei helfen, Kinder mit solchen Erkrankungen in Madagaskar gezielter behandeln zu können.

Das Herzstück beim Aufbau der Abteilung ist die Installation eines Bodyplethysmographen, also eines Lungenfunktionsgerätes mit einer Druckkabine, der in der Klinik ans Netz gehen wird. Das Gerät wurde von der Firma nSpire Health GmbH aus Oberthulba bei Bad Kissingen gespendet. Auf Wikipedia können Sie mehr über Bodyplethysmographie erfahren.

Januar 3rd, 2015

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Das Projekt „Espoir de Vivre“ entsprach inhaltlich den Grundsätzen von credimus; leider konnten wir jedoch keine nachhaltigen Strukturen etablieren, die einen Rückzug von credimus innerhalb weniger Jahre ermöglicht hätten.

Das Projekt wurde aus diesen Gründen nicht weiter verfolgt.

Januar 3rd, 2015

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Espoir de VivreDas Projekt „Espoir de Vivre“ entstand vor einigen Jahren zunächst ungewollt: Kadi, die heutige Generalsekretärin, war durch ihre Auftritte als Fernsehfrau im rtb (Radio Television Burkinabe) so bekannt geworden, daß viele Menschen sich an sie oder Familienangehörige wandten. Dabei ging es meist um familiäre Probleme und die Menschen waren der Ansicht, sie, als TV-Moderatorin könne da doch was machen oder habe selbst genügend finanziellen Spielraum um zu helfen. So entstand mehr aus Zufall und Notwendigkeit die Idee zusammen mit anderen Menschen zu helfen.

Die Gruppe, die momentan aus 7 Mitgliedern besteht nannte sich „Espoir de Vivre“. Im Januar 2008 erreichte sie die staatliche Anerkennung als Verein. Damit kann sie auf Gelder hoffen, die fremde Staaten Burkina Faso zur Verfügung stellen. Das ist aber nur in der Theorie: Ohne Beziehung zur Regierung werden keine substantiellen Gelder fließen. Das ist die Realität.

Januar 3rd, 2015

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Das Projekt „Espoir de Vivre“ hat zum Ziel, Kinder und Jugendliche von der Straß zu holen und ihnen eine Schul- bzw. Ausbildung zu ermöglichen, damit sie im späteren Leben ohne Hilfe von außen leben können.

Credimus hat bislang eine beratende Rolle eingenommen und der Gruppe geholfen, Kontakte zu unterstützenden Organisationen herzustellen.

Die Zusammenarbeit ist noch nicht abgeschlossen. Erste Schritte hin zu einer größeren Autarkie von „Espoir de Vivre“ wurden eingeleitet.

Januar 3rd, 2015

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